Sie lebt mit ihrem Mann im französischsprachigen Teil der Schweiz, ist aber in Deutschland geboren und das vierte von fünf Kindern. In ihrer Kindheit zogen ihre Eltern aus wirtschaftlichen Gründen sechs Mal um, und dann starb ihr Vater plötzlich im Alter von vierzig Jahren an einem Herzinfarkt, als sie zehnjährig war. Ihr Vater war mit 16 Jahren während des 2.Weltkriegs Soldat. Europas Geschichte fasziniert sie und dieses schwere geschichtliche Erbe schob sie immer wieder dahin sich nicht nur mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, sondern zu erkennen wie wichtig Versöhnung für eine stabile Zukunft ist.
Während ca. 30 lebte sie im IofC Zentrum in Caux, wo auch ihre drei Kinder geboren und aufgewachsen sind. In diesem IofC Zentrum zu leben gab ihr eine viel grössere und globaler Sicht auf die Welt und ein näheres Verständnis wie Menschen auf unserem Globus leben.
Ihre drei Kinder ins Leben zu begleiten war etwas Wunderbares. Vertrauen, Sicherheit in der Familie zu kreieren. Sie spürte, dass das beste Erbe, das sie ihren drei Kindern hinterlassen konnte, darin besteht, die Kette von Entscheidungen zu durchbrechen, die von Traumata und unbewältigten Leiden geprägt sind. Denn was nicht verarbeitet wird, wird mit Sicherheit auf andere übertragen. Kinder sind dafür der beste Nährboden.
Sie machte eine Ausbildung zur Lebensberaterin an der PRH-Schule (Personalité Relation Humaine), mit dem Satz: „Man kann anderen nur so weit helfen wie man selber Hilfe erfahren hat“. Während dieser Ausbildung arbeitete sie an persönlicher Heilung von Traumata, Wiederherstellung der wahren Identität, Umgang mit Familiengeheimnissen und Tabus, sowie generationsübergreifende Krankheiten und die Vermittlung von Dysfunktionen in Familien.
Seit Jahren organisiert sie mit anderen im Rahmen von IofC Seminare, entweder in Deutschland, Polen oder Schweiz, immer wieder auf der Suche Ost- und Westeuropäer zusammenzubringen. Auch wenn die Berliner Mauer weg ist, ist die Kluft immer noch groß.
Sie ist Künstlerin immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, des woher, aus dem das Heutige geformt ist und in der Herausforderung der Neuorientierung, das im Morgigen der Hoffnung und im Glauben neue Gestalt nehmen kann.
Sie versuchte dieses in ihrer Bilderausstellung November 2024 dazustellen mit dem Leitfaden: „Das Leben übersteigt uns.“ und endet mit der Herausforderung: “Mache uns zu einem Werkzeug deines Friedens". Die Ausstellung greiftaktuelle Themen auf: soziale Fragen wie Konflikte, Krieg und Frieden, Freiheit und Verantwortung sowie Vergangenheit und Zukunft. Sie wurde gefilmt mit Text und Musik erweitert.
Ihre Ölbilder haben immer etwas von dem; das Leben in unserer heutigen Gesellschaft, mit der uns zugrunde liegenden Frage: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wohin bin ich berufen? Aus diesen Fragen heraus entstand ihr Buch, das 2023 gedruckt wurde.